Von 1.932 wissenschaftlich tätigen Personen an der TU Graz sind 449 weiblich. Noch immer ist der Weg in die Technik und Naturwissenschaft für Frauen steiniger oder verwinkelter als für ihre männlichen Kollegen. Herausragende Wissenschafterinnen an der TU Graz und vielversprechende Nachwuchs-Technikerinnen und -Naturwissenschafterinnen sind diesen Weg aber bereits gegangen oder befinden sich gerade darauf. Sie zeigen, wie gewinnbringend es ist, Frauen in der Wissenschaft den ihnen zustehenden Platz zu geben.
Am Beispiel der Physik hat Fariba Karimi analysiert, welche Faktoren dazu beitragen, dass männliche Forscher in der Wissenschaft nach wie vor eine dominierende Rolle spielen.
Anna Karner und Birgitta Schultze-Bernhardt sind Experimentalphysikerinnen – eine ist Doktorandin, eine Professorin. Im Interview sprechen sie über Hürden, Hilfen und Vorbilder.
Corina Klug ist als Frau an der Fakultät Maschinenbau der TU Graz nach wie vor eine Ausnahme. Im Interview spricht sie über ihren Karriereweg, nach wie vor vorhandene Hürden und wie mehr weiblicher Forschungsnachwuchs gewonnen werden könnte.
Barbara Schuppler und Martin Hagmüller beschäftigen sich an der TU Graz mit der menschlichen Stimme – aus sehr unterschiedlichen Perspektiven und insbesondere auch mit der weiblichen Stimme.
Zwei TU Graz-Informatikerinnen erhalten den renommierten EU-Förderpreis in Höhe von je knapp 1,5 Millionen Euro für die Erforschung effizienterer Verschlüsselungssysteme und den Einfluss Künstlicher Intelligenz auf Diskriminierung in sozialen Online-Netzwerken.
1919 wurde erstmals eine Frau an der TU Graz zum Studium zugelassen. In den 105 Jahren seither hat sich viel getan. Nicht nur ist der Prozentsatz an weiblichen Studierenden stetig gestiegen, die wissenschaftlich arbeitenden Frauen an der TU Graz zählen zu den Spitzen ihrer jeweiligen Forschungsgebiete.
Michaela Roschger ist ein kreativer Kopf, malt gern und forscht an effizienteren Ethanol-Brennstoffzellen.
Als Professorin für „High-performance Large Engine Systems“ forscht Nicole Wermuth an nachhaltigen Kraftstoffen, Emissionsreduktion und höheren Wirkungsgraden für die grüne Transformation großer Motoren.
Katharina Hogrefe forscht an der TU Graz an neuen Materialien für Batterien und möchte so die vielgenutzten Energiespeicher ein kleines bisschen umweltfreundlicher machen.
Anna Galler ist gerade mit einem Elise Richter Fellowship an die TU Graz gewechselt. Hier untersucht die Forscherin 2D-Materialien.
Vanja Subotić brennt für Brennstoffzellen. Die TU Graz-Forscherin möchte die Zukunft dieser Technologie entscheidend prägen.
Hannah Pulferer untersucht am Institut für Neurotechnologie der TU Graz Hirnströme und möchte damit vor allem Brain-Computer-Interfaces verbessern.