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Zentraler Beitrag der TU Graz zur Digitalisierung österreichischer Hochschulen

31.01.2020 |

Von Barbara Gigler | Victoria Graf

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) unterstützt die Aktivitäten österreichischer Hochschulen im Bereich der digitalen und sozialen Transformation. 35 innovative digitale Universitätsprojekte fördert das BMBWF mit 50 Millionen Euro. 12,2 Millionen Euro und damit nahezu ein Viertel der Ausschreibungssumme investiert das Bundesministerium in richtungsweisende Projekte der TU Graz.

Vertreterinnen und Vertreter der österreichischen Hochschulen präsentierten im Rahmen einer Veranstaltung im BMBWF ihre Digitalisierung-Projekte. Für die TU Graz dabei Vizerektorin für Digitalisierung und Change Management Claudia von der Linden (2.v.l. vordere Reihe) und Martin Ebner als Leiter des Chancenfelds Lehre im Rahmen der Digitalen TU Graz (3.v.r. hintere Reihe)

Digitalisierung verändert das Leistungsangebot und die Kernprozesse von Hochschulen in Forschung, Lehre und Verwaltung sowie deren Wirken im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen. Für den Forschungs- und Wissensstandort Österreich sind erfolgreiche und umfassende Digitalisierungsprozesse an Hochschulen daher ein zentraler Wettbewerbsfaktor. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) unterstützt in der aktuellen Leistungsvereinbarung die Aktivitäten österreichischer Hochschulen im Bereich der digitalen und sozialen Transformation. 35 innovative digitale Universitätsprojekte fördert das BMBWF dabei mit nicht weniger als 50 Millionen Euro.

12,2 Millionen Euro und damit nahezu ein Viertel der Ausschreibungssumme investiert das Bundesministerium in richtungsweisende Projekte der TU Graz, die allesamt im Zuge des strategischen Projektes "Digitale TU Graz" entwickelt wurden.

Im Bereich der digitalen Verwaltung überzeugte die TU Graz mit den drei Projekten „AUT – Austrian University Toolkit“, „Digital Blueprint“ und „Digital University Hub“, die gemeinsam mit der Universität Wien und der Universität Graz bis Ende 2024 bearbeitet werden. Im Forschungsdatenmanagement läuft das Projekt „FAIR Data Austria“ – gemeinsam mit der TU Wien und der Universität Wien – bis Ende des Jahres 2022. Bis dahin werden auch zwei Projekte zur Digitalisierung der Lehre umgesetzt: „iMooX“ als Leadprojekt der TU Graz und „Learning Analytics“ gemeinsam mit der Universität Wien und der Universität Graz. Eingereicht wurden sämtliche Projekte im Rahmen des strategischen Projektes „Digitale TU Graz“. Darüber hinaus ist die TU Graz in sechs weitere Projekte involviert, die von anderen Hochschulen beantragt wurden und gemeinsam umgesetzt werden.

Im Rahmen des strategischen Projekts „Digitale TU Graz“ wurden auch zwei weitere Finanzierungen durch die FFG und die Europäische Union für den Bereich der Weiterbildung gesichert. Im Zentrum steht hier derzeit der neue Innovationslehrgang „Inno-EBS – Interdisziplinärer Wissenstransfer in Electronic Based Systems (EBS) zur Stärkung der Akteure der Wertschöpfungskette“, in dem in enger Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam mit Unternehmen ein Aus- und Weiterbildungsangebot geschaffen wird.

Nachfolgend dürfen wir Ihnen ausgewählte Projekte aus den drei Chancenfeldern Forschung, Lehre und Verwaltung skizzieren, welche die TU Graz allesamt als eine Vorreiterin in der Digitalisierung der österreichischen Hochschullandschaft auszeichnet. Eine Gesamtübersicht über die vom BMBWF geförderten Projekte gibt die Broschüre "Digitale und soziale Transformation. Ausgewählte Digitalisierungsvorhaben an öffentlichen Universitäten 2020 bis 2024".

Information

Informationen des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung zur Ausschreibung „Digitale und soziale Transformation in der Hochschulbildung“ und den Bericht über die Präsentation der Ausschreibungsergebnisse finden Sie hier.