Die urbane Arbeits- und Lebenswelt der westlichen Industrienationen befindet sich derzeit in einem Transformationsprozess, der die Städte vor neuen Herausforderungen stellt. Die post-industrielle Produktion bewirkt heute, der veralteten Funktionstrennung entsprechend, eine posturbane Vorstellung von Raum. Doch neue umweltschonende und emissionsneutrale Produktionstechniken bieten die Chance, die Industrie 4.0 in die Städte zu integrieren und somit nicht nur monofunktionale Flächen zu durchmischen, sondern auch eine nachhaltige wirtschaftliche Diversität in den Städten zu sichern. Entscheidend ist dabei die Frage, ob städtische Produktion das Produkt Stadt bedingen kann. Die globalen Verstädterungstendenzen und die ökonomische Relevanz des drittgrößten Wirtschaftsbereichs „Produzierendes Gewerbe“ müssen in ihren komplexen räumlichen, sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Zusammenhängen überlagert untersucht werden, um eine nachhaltige Entwicklung zu sichern. Kann also produzierendes Gewerbe dazu beitragen, nicht nur die Vorstellung von Stadt, sondern auch ihre Lebensqualität und wirtschaftliche Entwicklung zu prägen?
Kontakt
image/svg+xml

Institut für Städtebau
Rechbauerstraße 12/II
8010 Graz

Tel.
++43/316 873-6286
Fax
++43/316 873-6280
Sprechstunden
Sprechstunden Mo-Do: 9-12 Uhr

http://www.stdb.tugraz.at